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Sekundarstufe I: Stomp

Musik: Sekundarstufe 1 - Stomp!
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transp5x5.gif Aufzählungspunkt   Stomp: Rhythmische Choreografien       

 

  Sekundarstufe 1:
  "Stomp" -
   Rhythmische Choreografien
   mit Alltagsgegenständen



Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe I !  
 
Musik auf dem Landesbildungsserver Baden-Württemberg
            
        

 

"Stomp" ist Rhythmus mit Gegenständen aus dem Alltag: Besen, Eimern, Bällen, Tischen, Mülltonnen, Töpfen, Besteck, Papier, ... - Hinzu kommt eine Umsetzung in Form von Bewegungs-Mustern.

Die Musik ist stark pattern-orientiert. Sie erschließt sich darum leicht für Schüler auf verschiedenen Kompetenz-Stufen.

         

Populär wurde Stomp durch die gleichnamige Gruppe aus New York, welche international mit Tourneen ihre Musik-Tanz-Performance präsentiert. Auf einem Video ("Stomp out loud") sind exemplarisch verschiedene Szenen und Umsetzungsmöglichkeiten erkennbar. Dies kann gut als Einstieg im Unterricht in Ausschnitten gezeigt werden zur Analyse und Motivation.

Musikalisch sind verschiedene Elemente charakteristisch:

- Es gibt mehrere Patterns, die aufeinander aufbauen zeitlich versetzt.

- Diese Patterns werden - ähnlich wie in der Minimal- oder Techno-Musik - geringfügig variiert, sobald alle Spieler beteiligt sind.

- Es gibt Steigerungen der Dramaturgie durch den Patternaufbau und durch Dynamik oder Instrumentationswechsel.

- Am Ende einer Steigerung erfolgt entweder ein "Stop", ein "Break" oder ein "Solo".

- Bei einem "Stop" setzten alle 1-2 Takte aus und fangen dann wieder "Tutti" an oder beginnen mit einem erneuten Aufbau (oder "Rückbau") mit den selben oder mit neuen Patterns.

- Bei einem "Break" wird der normale Verlauf unterbrochen durch ein 1-4-taktiges Pattern, welches häufig dann im gleichen Rhythmus gemeinsam gespielt wird.

- Bei einem "Solo" setzen alle außer einem Spieler aus oder spielen nur noch ein leises Begleitpattern (oder sezten erst aus und dann nach und nach wieder leise ein). Der Solist entwickelt seinem "Instrument" entsprechende, virtuosere rhythmische Figuren, bevor dann wieder ein "Stop", "Break" oder ein neuer Tutti-Auf/Abbau beginnt.

 

  

 

Für eine Unterrichtseinheit bietet sich der Filmeinstieg an. Daraufhin sollte ein kurzes, bereits vorliegendes Rhythmus-Arrangement probiert werden. Dies kann auch als Stegreif-Improvisation erfolgen. Besser ist jedoch nach aller Erfahrung eine Notation damit zu kombinieren, um die anschließende kreative Phase besser zu strukturieren.

Die Erarbeitung einer eigenen Choreographie und eines musikalischen Verlaufes sollte als Gruppen- bzw. Projektarbeit erfolgen. Die Gruppen können sich dabei auf ein "Thema" oder eine "Instrumentengruppe" einigen. Möglich ist auch, eine ganze "Story" zu erzählen.

Die Erarbeitung erfolgt mit Notation (diese kann - je nach Kenntnisstand - auch grafisch erfolgen, quasi als Erinnerungshilfe). Die Bewegungsmuster sollten von Beginn an integriert werden.

- NEU: Notationsbeispiel (mit Einzelstimmen als PDF, MIDI-Datei, Sibelius-Daten)

 

- Beispiel-Arbeitsblatt  für die Projektarbeit  Externer Link!

Den Abschluß kann eine Projektpräsentation vor der Klasse, den Eltern, in einem "Pausenkonzert" oder sogar in einer größeren Schulveranstaltung sein. Gerade für die Schülerinnen und Schüler der 7. oder 8. Klasse ist dies eine gute Alternative, um eine Beteiligung an einem Schulkonzert attraktiv zu machen.

Herausgekommen sind bei einem dieser Projekte kurze Videos in unterschiedlicher Qualität und Länge. Aus rechtlichen Gründen kann hier nur ein Ausschnitt präsentiert werden; es handelt sich um die Videos zu:

- "Kochen"  Externer Link!

- "Gangster"  Externer Link!

- "Sportler"  Externer Link!

 

  

 

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