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"Stomp" ist Rhythmus
mit Gegenständen aus dem Alltag: Besen, Eimern, Bällen,
Tischen, Mülltonnen, Töpfen, Besteck, Papier, ...
- Hinzu kommt eine Umsetzung in Form von Bewegungs-Mustern.
Die Musik ist stark pattern-orientiert. Sie erschließt
sich darum leicht für Schüler auf verschiedenen Kompetenz-Stufen.

Populär wurde Stomp durch die gleichnamige Gruppe aus New
York, welche international mit Tourneen ihre Musik-Tanz-Performance
präsentiert. Auf einem Video ("Stomp
out loud") sind exemplarisch verschiedene Szenen und Umsetzungsmöglichkeiten
erkennbar. Dies kann gut als Einstieg im Unterricht in Ausschnitten
gezeigt werden zur Analyse und Motivation.
Musikalisch sind verschiedene Elemente charakteristisch:
- Es gibt mehrere Patterns, die aufeinander aufbauen zeitlich
versetzt.
- Diese Patterns werden - ähnlich wie in der Minimal-
oder Techno-Musik - geringfügig variiert, sobald alle Spieler
beteiligt sind.
- Es gibt Steigerungen der Dramaturgie durch den Patternaufbau
und durch Dynamik oder Instrumentationswechsel.
- Am Ende einer Steigerung erfolgt entweder ein "Stop",
ein "Break" oder ein "Solo".
- Bei einem "Stop" setzten alle 1-2 Takte aus und
fangen dann wieder "Tutti" an oder beginnen mit einem
erneuten Aufbau (oder "Rückbau") mit den selben oder
mit neuen Patterns.
- Bei einem "Break" wird der normale Verlauf unterbrochen
durch ein 1-4-taktiges Pattern, welches häufig dann im gleichen
Rhythmus gemeinsam gespielt wird.
- Bei einem "Solo" setzen alle außer einem
Spieler aus oder spielen nur noch ein leises Begleitpattern (oder
sezten erst aus und dann nach und nach wieder leise ein). Der Solist
entwickelt seinem "Instrument" entsprechende, virtuosere
rhythmische Figuren, bevor dann wieder ein "Stop", "Break"
oder ein neuer Tutti-Auf/Abbau beginnt.

Für eine Unterrichtseinheit bietet sich der Filmeinstieg
an. Daraufhin sollte ein kurzes, bereits vorliegendes Rhythmus-Arrangement
probiert werden. Dies kann auch als Stegreif-Improvisation
erfolgen. Besser ist jedoch nach aller Erfahrung eine Notation
damit zu kombinieren, um die anschließende kreative Phase
besser zu strukturieren.
Die Erarbeitung einer eigenen Choreographie und eines musikalischen
Verlaufes sollte als Gruppen- bzw. Projektarbeit erfolgen.
Die Gruppen können sich dabei auf ein "Thema" oder
eine "Instrumentengruppe" einigen. Möglich ist auch,
eine ganze "Story" zu erzählen.
Die Erarbeitung erfolgt mit Notation (diese kann
- je nach Kenntnisstand - auch grafisch erfolgen, quasi als Erinnerungshilfe).
Die Bewegungsmuster sollten von Beginn an integriert werden.
- NEU: Notationsbeispiel
(mit Einzelstimmen als PDF, MIDI-Datei, Sibelius-Daten)
- Beispiel-Arbeitsblatt
für die Projektarbeit 
Den Abschluß kann eine Projektpräsentation
vor der Klasse, den Eltern, in einem "Pausenkonzert"
oder sogar in einer größeren Schulveranstaltung sein.
Gerade für die Schülerinnen und Schüler der 7. oder
8. Klasse ist dies eine gute Alternative, um eine Beteiligung an
einem Schulkonzert attraktiv zu machen.
Herausgekommen sind bei einem dieser Projekte kurze Videos in unterschiedlicher
Qualität und Länge. Aus rechtlichen Gründen kann
hier nur ein Ausschnitt präsentiert werden; es handelt sich
um die Videos zu:
- "Kochen" 
- "Gangster" 
- "Sportler" 

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